Pünktlich 0357 wache ich auf und stelle die Wecker ab. Anziehen, fertig packen und los gehts. Irgendwo im Boot sägt jemand dicke Stämme. An Mario komme ich nicht vorbei ohne Tschüss zu sagen. Ich lasse ihm zwei Packungen Hubba Bubba da, falls er mal neue Schuhe braucht. Ich werde Dich vermissen, hatten doch viel Spass gehabt mit unserer Ulkerei.

Taxi wartet schon und in Nullkommanichts bin ich im völlig leeren Terminal von Pula. Ca. 20 Leute checken ein. Mehr Mitarbeiter sind hier als Passagiere. Mein Kopfverband wird skeptisch beäugt. Ich ärgere mich schon den Verband dran gelassen zu haben. Ich darf unterschreiben, dass ich die volle Verantwortung übernehme für alles was passiert. Als Gegenleistung bekomme ich mein Ticket.
Auf gehts!

Das wird ein strahlend blauer Tag. Ich hoffe, die Crew hat auch noch Wind dazu. Das wäre dann das Icing on the Cake dieser Woche. Da vergisst man dann gern den Drehwurm vom Hafenbecken.


Während ich in Zagreb frühstücke gehen an Bord die Aspirin Vorräte aus. Logisch, die Hälfte der Vorräte ist bereits in Zagreb. Dafür gibt es Hubba Bubba für alle.



Ich reise mit Schlumpfmützencover weiter.

Wieder über die Alpen

Und ab Frankfurt mit der Bahn.
Es erreichen mich Bilder aus der Adria. Ein letztes Mittagessen auf dem Boot.

Ich schaue aus dem Fenster. Graues Novemberwetter. Nimbocumulus gießt seinen Segen über Europa aus. Meine Laienkenntnisse zum Thema Wetter sagen mir:Das wird nicht besser. Da kommen jede Menge Kaltfronten über Nordwesteuropa runter. Das gibt eine Woche Regen.

Pünktlich 1400 fährt der Zug in Freiburg ein. Zu Hause wartet die Familie und der Arztschlumpf.
Die Crew ist jetzt auch unterwegs nach Hause. Das war eine Tolle Zeit mit Euch. Ich habe sieben wunderbare Menschen kennengelernt, durch Beobachtung und immer wieder dasselbe tun viel dazu gelernt und soviel gelacht wie lange nicht mehr. Skipper, es war mir eine Freude dabei gewesen zu sein. Ich wünsche Euch allen eine sichere Heimfahrt und viel Erfolg bei der Theorie.
Vielleicht kreuzen wir demnächst die Wege.

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