1604: Die anderen sind immer noch draußen, wir sind schon beim Bier.
Viel früher am Tag: Für einen Außenstehenden schon ein toller Anblick, zwei Segelboote die im Hafen im Kreis fahren. Ständig wird was über Bord geworfen und wieder aufgesammelt. So kommt man nie raus aufs Meer, oder?

Das wiederholte Anlegen eher am Morgen irritiert den „Strandwart“ maximal. Aus Sicht des Hafenmeisters: Wollen die jetzt anlegen oder nicht? Bekomme ich jetzt Liegegeld oder nicht? Angriff ist die beste Verteidigung. Bevor die mit dem Boot wieder abhauen, verlange ich die Liegegebühr. Ein Lappen wirkt sich günstig aus. Der „Strandwart“ kann sich ein Schnitzel kaufen und wir haben unsere Ruhe.
„Jetzt gehts rund!“, sagt Tom und lässt uns in die Mitte des Hafenbeckens steuern. 
Von nun an drehen wir Runde um Runde bei Beinahe-Flaute . Segel hoch, Kreis über Backbord, Segel runter, Ab zum Mittagessen in den Hafen, plötzlich kommt Wind auf, vielleicht doch noch mal Segel hoch, Vollkreis über Steuerbord. Jede Menge Achtern werden gerundet. Tom dreht am Windregler und will in den Hafen also Segel runter. Wind kommt auf und alles von vorn. Zwischenzeitlich ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Kaffee und Kuchen verleihen uns und den Bojen Flügel. Kaum sind die Bojen wieder an Bord bläst Wind Andreas die Bojen wieder von Bord. Am Ende bin ich voll durch den Wind und Halse die Kuh mit einer Wende über achtern. Zeit für Brot nach dem niemand gefragt hat.
Es wird Zeit das Gelernte zu verfestigen. Auf in die Stadt zu Cevapcici und Fans.

… Gin und Tonic

Toiletten haben heute frei.

… sind aus und essen sexy Pizza

Wind sieht gut aus morgen.

Heute Nacht wird es laut, oder?

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