Zum ersten mal in 15 Minuten aus dem Bett und aus dem Haus. Sonst schaffen wir das nicht unter einer Stunde. Das nächste mal lassen wir uns gleich vom Taxi Fahrer wecken. So wie gestern: 6:15 Uhr bei Abfahrt 6:52 Uhr. Unser 18 Jahre alter Funkwecker hatte die Umstellung auf die Sommerzeit verpasst. So sind Mobiltelefone jetzt schon zuverlässiger als unser guter alter Funkwecker aus dem Jahr 2000. Zweite Überraschung im Frankfurter Flughafen. Eine noch nie dagewesene Warteschlange vor Security. Einmal bis in den Check in Raum und zurück bis hinter die Business Class Schalter. Schwein gehabt, wer mit Kindern reist darf sich links vorbeischieben. Unser Flug nach München war dann eine Stunde spät dran. Zwanzig Koffer wollten wieder ausgeladen werden. Natürlich waren die Koffer schön gleichmäßig über alle Container verteilt. Da haben wohl einige ihren Flug verpasst. Raus gelassen aus Deutschland hat man uns,

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Flug nach Tokio ohne Probleme, sehr ruhig die Buben haben gut geschlafen.

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Und bis jetzt klappt alles wie am Schnürchen. Pocket WiFi ausgefasst und fünf Minuten später Online gewesen. Auch der sieben Tage Shinkansen Rail Pass war kein Problem. Schnell noch ein paar Platzkarten für den Zug nach Kyoto und ab per Monorail zum Shinkansen. Der Zug war auf der rechten Seite komplett ausgebucht. Die Züge fahren im sieben Minuten Takt nach Osaka. Alle sieben Minuten ein Schnellzug der mit mehr als 200 durch die Landschaft jagt. Und das auf die Minute pünktlich. Die sprichwörtliche Hilfsbereitschaft der Japaner erlebt man von der ersten Minute an. Bei der Passkontrolle, beim Ausfassen der Shinkansen Tickets, in der Monorail und auf dem Bahnsteig. Japaner helfen unaufgefordert und räumen sogar ihren Platz, damit wir als Familie zusammen sitzen können. Jetzt haben wir alle wie unsere Mitreisenden unsere Bento Box verdrückt.

Die Bubis tun sich noch schwer mit den Stäbchen. Für einen Satz Besteck von Lufthansa wollten sie dann aber doch nichts bezahlen. Mal sehen was schneller geht: verhungern oder mit Stäbchen essen lernen.

Noch ein paar Minuten dann sind wir schon in Kyoto. Die Zeit fliegt dahin

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