Die Woche war um wie im Fluge. Wir haben unser Frühstück selbst gemacht und auch ein paar mal Essen gekocht. Wir haben das Muddeln vermieden. Vor allem haben wir jeden Tag etwas unternommen.
Sonntag
Am Sonntag sind wir auf den Roßkopf geradelt. Ricardo ist vorn an gestürmt und war als erster oben. Unterwegs haben wir gute Freunde getroffen und uns zum Abendessen verabredet. Was für ein Zufall, dass sich zwei Familien aus unterschiedlichen Richtungen kommend, auf dem Weg zu verschiedenen Zielen mitten im Wald an einer Wegeskreuzung treffen. Das Zeitfenster für das Treffen war höchstens 30 Sekunden groß.
Nach unten sind wir Sektionen 3 bis 7 des Boarderline Trails gefahren. Das das für mich kein Zuckerschlecken war ist sicher verständlich (pure Angst).




Montag
Der Kletterwald in Tittisee rief uns am Montag zu sich. Einmal kurz den Berg hoch und schon waren wir am Bahnhof in Tittisee. Gleich hinter dem Bahnhof ist der Einstieg zu den Klettersteigen. Ein paar Schritte den Berg hoch und schon fühlt man sich wie auf Endor. Meine Beine waren vom Roßkopf noch schwer wie Blei. Den Kids hat es Mega gefallen.


Birgit hat Ihre Anmachmethode wieder einmal ausprobiert. Bring Dich in Schwierigkeiten und lass Dich von einem jungen Ritter befreien.

Die junge Dame im Hintergrund hat das gar nicht verstanden. Sie hat ja schon einen Freund und braucht sich deshalb nicht von einem Jüngling retten lassen. Das das mit dem Retten immer geht und das ein Freund dabei kein Hindernis ist, lernt sie sicher noch.
Dienstag
Für den Dienstag hatten wir E-MTBs in Seebrugg am Schluchsee bestellt. Wir wollten vier Seen anfahren. Badesachen hatten wir auch eingepackt.

Mit den E-MTBs ist das aber sehr einfach. Die Bikes stürmen selbst die steilsten Anstiege mit 20 km/h nach oben. Am Anfang waren wir noch sehr sparsam mit dem Strom. Wir hatten Angst, den letzten Anstieg ohne Strom die schweren Bikes nach oben strampeln zu müssen. Deshalb sind wir nur wenn es bergauf ging mit Unterstützung gefahren und dann auch nur im Eco Mode. Sonst war alles aus.
Papa’s Abkürzungen sind an der Karte gut zu erkennen.

Den letzten Anstieg vom Feldsee zum Feldberg sind wir dann im Turbo Mode gefahren. 20 km/h den Berg hoch. Ich mußte mich ganz schön in die Kurven legen, um die steilen Kurven rum zu kommen. Vom Caritas Haus ging es dann wieder runter nach Seebrugg.


Wieder an der Staumauer angekommen, haben wir nach 60 km immer noch 50% Juice im Tank. Mit diesen Bikes kann man locker eine 100 km Tagestour durch ein Mittelgebirge fahren. Um den selben Trainingseffekt wie mit einem normalen Fahrrad zu haben, muß man dann allerdings viel mehr fahren und nur wenig Unterstützung annehmen.
Mittwoch
… haben wir uns geschont. Lediglich ein kurzer Abstecher in den Hexenwald um im Training zu bleiben.
Den Abend haben wir mit Freunden genossen. zusammen waren wir drei Erwachsene mit sechs Jungen. Die Wolken rissen sogar auf und wir konnten den Mond beobachten. Der krönende Abschuss war Jupiter mit seinen vier Monden.
Donnerstag
Aus großen Steinen kleine machen in der Grube Clara und nach Mineralien suchen. Wir haben extra noch große Hämmer gekauft. Der Stiel des 5 kg Hammers hat nicht lange überlebt. Beim dritten Schlag, richtig gut ausgeholt, beide Hände hinter dem Kopf und mit ausgestreckten Armen ausgeholt. Allerdings traf der Hammerstiel den Stein kurz hinter dem Eisen. Das überlebt kein Hammerstiel. Und schon war unser neuer 25 EUR Baumarkthammer Schrott. Wenigstens der 500 gr Hammer hat bis zum Ende durchgehalten.




Keine schlechte Ausbeute für eine Woche, oder?

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